Posts filed under ‘Informelles Lernen’

It can be done!

Jochen Robes schreibt: Gesagt, getan. Gestern hatte ich das Vergnügen, Stephen Downes zu interviewen. Stephen ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner, denn neben seinem normalen Arbeitspensum betreut er in diesen Wochen zusammen mit George Siemens noch einen Online-Kurs über „Connectivism & Connective Knowledge“. Also habe ich die Chance genutzt, ein paar Fragen loswerden: Was hinter diesem Kurs steckt, wie er funktioniert, wie man als Teilnehmer den Überblick behält und welche Rolle er in diesem Mega-Projekt spielt. Und die vielleicht interessanteste Antwort hatte Stephen auf meine Frage, woran er den Erfolg dieses Projektes misst: „It can be done!“, sagte Stephen.

Und da uns ja Stephen auf der SCOPE für eine Q&A Session zur Verfügung stehen wird: Vielleicht inspiriert ja das Interview zu der einen oder anderen Frage??

Und hier der Audiofile:

Advertisements

September 17, 2008 at 11:33 pm 3 Kommentare

Wissensmanagment auf WIKIBasis

Vor knapp 3 Monaten wurde bei der T-Systems Multimedia Solutions GmbH das sog. TEAMWEB eingefuehrt, ein Wiki zum WIssensmanagement. SCOPE sprach mit den beiden Verantwortlichen Dr. Berit Jungmann und Stefan Ehrlich ueber den rollout, die dahinterstehende Intention sowie ueber die ersten Erfahrungen mit dem Tool.

[blip.tv ?posts_id=1271945&dest=-1]

Neben diesem Videobeitrag haben wir auch ein TRUE LEARNING zu dem Thema aufbereitet.

September 17, 2008 at 10:24 am 6 Kommentare

Innovation kann man lernen …

… davon sind die Initiatoren der d.school in Stanford überzeugt. Sie haben einen Ansatz entwickelt, der in der universitären Ausbildung noch sehr jung ist, aber rasant an Bedeutung gewinnt. Das Neue an „Design Thinking“ ist, dass sowohl die drei bis vier Studenten pro Lerngruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus unterschiedlichen Disziplinen kommen. So sollen neben Informatikern unter anderem Usability-Experten, Designer, Betriebswirte, Mediziner, Biologen und Sozialwissenschaftler in Teams an innovativen Lösungen arbeiten und diese prototypisch entwickeln. Es geht dabei um permanente Feedback-Schleifen, Führen durch Kompetenz und den Blickwinkel für das Ganze.

George Kembel, Mitbegründer der d.school in Stanford beschreibt in diesem Video den Ansatz des „Design Thinking“ und erklärt seine Bedeutung für Universität und Beruf. Die d.school bietet auch sehr erfolgreich für Manager Bootcamps zum Design Thinking an.

[blip.tv ?posts_id=871071&dest=-1]

Seit ein paar Monaten gibt es auch eine deutsche d.school. Sie ist angesiedelt beim Hasso Plattner Institut in Potsdam.

Ein spannendes Interview mit George Kembel findet ihr hier.

April 30, 2008 at 1:57 am Hinterlasse einen Kommentar

Digital Youth Project: Dilan Mahendran

Dilan beschaftigt sich in seinen Studien mit dem Einfluss von Musik, insbesondere HipHop auf die Sozilisation von Jugendlichen. Sein Credo: “ … If instead we approach music as a way to cope with the world rather than reject or ‘escape’ the world, we may be able to move away from the belief that music is only an unessential leisure activity that must be curbed in favor of more productive tasks like reading, writing or literacy in general.“

[blip.tv ?posts_id=861748&dest=-1]

April 30, 2008 at 1:20 am Hinterlasse einen Kommentar

Digital Youth Project: Danah Boyd

Schon vor 2,3 Tagen wollte ich die nun folgenden Videos einbinden – dank jetlag ist es nun möglich:-)) Das erste Video ist die Präsentation von Danah Boyd, deren Studien sich mit der Sozialisation von Teenagern in öffentlichen Netzwerken wie z.B. myspace beschäftigen! Sie zeigt sehr schön auf, welche Auswirkungen das für Schule und Beruf haben könnte. Meines Erachtens ein „MUST SEE“:

[blip.tv ?posts_id=861802&dest=-1]

Hier kommt ihr zur schriftlichen Version des Beitrages.
Danah ist im übrigen eine sehr bekannte Bloggerin.

April 30, 2008 at 1:12 am Hinterlasse einen Kommentar

Digital Youth Project – Berkeley

Last Wednesday at Stanford University I attended a great presentation about the digital youth project. It was the first major public presentation of the outcomes of their research. Near at the end of three years of ethnographic work on 22 different case studies of youth engagement with new media.

The project has three general objectives. The first objective is to describe kids as active innovators using digital media, rather than as passive consumers of popular culture or academic knowledge. The second objective is to think about the implications of kids innovative cultures for schools and higher education, and engage in a dialogue with educational planners. The third objective is to advise software designers about how to use kids innovative approaches to knowledge and learning in building better software. This project will address these objectives through ethnographic research in both local neighborhoods in Northern and Southern California, and in virtual places and networks such as online games, blogs, messaging, and online interest groups. Our research sites focus on learning and cultural production outside of schools: in homes, neighborhoods, after school, and in recreational settings.

This project is sponsored by The John D. and Catherine T. MacArthur Foundation.

The results are impressive. I will upload 2 of the presentation later in the day.

The discussion after the presentations was also very promising. Deborah Stipek, Dean Stanford University School of Education, admitted that the results are more than weak signals in order to redefine the educational system. The biggest challenges she mentioned were:

  • providing the kids with appropriate content
  • the integration of technology
  • changing the learning environment
  • teachers as coaches, teacher teams
  • clustering the kids by age seems to be „old-fashioned“

So let’s see what will really happen and how long it will take …

April 26, 2008 at 2:34 pm 1 Kommentar

Prof. Peter Kruse – das Interview

Vor ein paar Tagen waren wir in Bremen, um Peter Kruse in seinen next practice labs zu interviewen. Als Heidelberger geht man mit Quadratmetern traditionell weit sparsamer um als, sagen wir mal, nördlich von Kassel. Aber in der Bremer Speicherstadt bekommt das Wort „Großraumbüro“ eine völlig neue Dimension. Allein die Olivenbäumchen, die malerisch das Foyer zieren, könnten mühelos eine syrische Großfamilie ernähren. Sie sehen: der Mann braucht Platz!

Nicht nur wegen seiner imposanten Erscheinung, es sind vielmehr seine raumgreifenden Gedanken. Sie weisen einerseits weit in die Zukunft, fussen andererseits bodenständig auf einer scharfen Analyse. Wobei der Meister ein geschicktes Händchen für verbale Neuschöpfungen hat; realistischer als Gerken, intelligenter als Horx und … ist Ihnen zu schwülstig? Dann klicken Sie doch einfach mal auf das Video weiter untern – eine von 22 Antworten, die wir aufbereitet haben.

Für mich war es das zweite Date in Bremen und beim Videoschnitt kam mir der Satz: ein grosser Medizinmann . Oder eine Oktave tiefer: Kruse hat bei Hypno, Trance und Erickson gut aufgepasst! Der Experimentalpsychologe an der Schnittstelle zur Neurophysiologie … kennt aber die Arbeiten von der GRP nicht und in Sachen Web 2.0 hatte ich (schon mit ihrer Studie, hier ihre Presseerklärung) den Eindruck, daß da jemand aus zweiter Hand plaudert.

Aber Puh – das sind nur Bemerkungen eines Bären von sehr geringem Verstand und SCOPE möchten Ihnen dieses Interview wärmstens ans Herz legen und nachdrücklich empfehlen. Eein Tip: Papier und Bleistift zurecht legen, Zeit nehmen, bevorzugt mit mehreren hören und sich anschliessend austauschen. Denn Peter Kruse hat was zu sagen, formuliert es druckreif und sorgt so für eine nachhaltige Endorphinausschüttung:

März 26, 2008 at 10:03 pm 6 Kommentare

Ältere Beiträge


Kategorien

Sponsoren


DNA_digital

ed-lab


ed-lab

time4you


Creative Commons