Posts filed under ‘Game Based Learning’

Serious Games Institute shows off applications for the real world

The Serious Games Institute in Coventry, England, says that it is one of the first places dedicated to helping businesses enhance their own operations by harnessing virtual worlds for things like training, communication and emergency planning.

“Much has been made of the potential of Second Life as an environment for entertainment, marketing or even terrorist financing. But the Serious Games Institute, a center for the development of “serious” applications of video game technologies and virtual worlds for businesses, security agencies and other users, says that it is one of the first places dedicated to helping businesses enhance their own operations by harnessing virtual worlds for things like training, communication and emergency planning.

The institute, which is affiliated with Coventry University and funded in part by a regional economic development agency, has a handful of tenants set to take up residence in November. It plans to operate as an “incubator,” helping these companies grow, as well as serving as a hub for networking and research. […]

Coventry, in the former industrial heartland of England, may seem like an unlikely location for an institute devoted to cutting-edge technologies. The spire of Coventry Cathedral, which rises above the landscape of postindustrial office parks, survived a German bombing raid in 1940. Car factories, which used to be the area’s economic backbone, survived a few decades longer, but have now mostly been shut.

But Wortley said the automotive industry also left a legacy of industrial design, which is now being put to use at the institute.“

Read full article.

Advertisements

Oktober 21, 2007 at 5:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

Spielend führen lernen, die IBM Studie

Warum neu beschreiben, was Joachim Niemeier im centrestage Blog bereits vor drei Monaten perfekt kommentierte: den „Global Innovation Outlook 2.0 Report“ mit dem Titel „Virtual Worlds, Real Leaders: Online Games put the Future of Leadership on Display„. Joachim Niemeier:

„Wer sich in der virtuellen Welt behauptet, hat auch in der realen Welt gute Chancen“. Vielleicht würde man so eine Feststellung in der Informationsmenge als irrelevant untergehen lassen, wenn da nicht zusätzlich stehen würde, dass IBM Research dies festgestellt hat. Also machen wir uns mal auf die Spuren- und Faktensuche …

Die Ausgangsfrage ist: Wenn die Arbeitswelt zunehmend virtuell und verteilt wird, welche Fähigkeiten und Kompetenzen brauchen zukünftige Führungskräfte in einer solchen Arbeitsumgebung? Als theoretische Basis wird das „Distributed Leadership Model (DLM)“ vom MIT Leadership Center mit seinen vier Komponenten zugrundegelegt:

Sinn geben: Der Welt um uns herum einen Sinn geben und Verständnis für den Kontext, in dem wir agieren, schaffen.

Beziehungen entwickeln: Im Unternehmen und über das Unternehmen hinaus Schlüsselbeziehungen entwickeln.

Visionen entwerfen: Überzeugende Bilder von der Zukunft entwickeln.

Erfinderisch sein: Neue Formen der Zusammenarbeit gestalten, um diese Visionen zu realisieren.“

Oktober 7, 2007 at 12:07 am Hinterlasse einen Kommentar

Game Based Learning

Auf der Medienwoche vor 8 Tagen hatte ich Gelegenheit mit Axel von Maydell von den Morgen-Studios in Berlin ueber das o.g. Thema zu sprechen. Herr vom Maydell wird moeglicherweise an der AG game based learning bei der SCOPE_07 teilnehmen. Hier 2 der wesentlichen Fragen:

Was koennen Entwickler von Lernprogrammen von Spieleentwicklern lernen und umgekehrt?

Spieleentwickler beschäftigen sich vornehmlich mit der „Stickyness“ einer Applikation. Sie entwickeln stimmige Welten und Atmosphären, um den User aus dem Alltag mit auf eine Reise zu nehmen. Es zählt weniger die Abarbeitung eines vorgegebenen Kurrikulums, sondern es zählt Spaß, Erlebnis und Spannung. Der Umfang der zu lösenden Aufgaben richtet sich also nach dem Bedürfnis der Kunden, nicht nach dem Briefing des Auftraggebers, oder des Publishers. Es ist wahrscheinlich, dass die Erfahrung, die aus der Notwendigkeit zu Unterhalten gewonnen wurde, für die Entwicklung von Lernprogrammen sinnvoll und hilfreich sein kann. Selbstverständlich spielt Motivation auch für Lernprogramme eine wesentliche Rolle und so mag es eine zusätzliche Triebfeder für den Lernenden sein, wenn sich seine Lernfortschritte in Form von Sternen, Punkten, Items und/oder Fähigkeiten positiv die Ausprägung seines Community-Avartars auswirken würde. Sofort wäre für jeden erkennbar, dass der erfolgreich Lernende besonders ausgestattet und somit „mächtiger“ ist, als der gescheiterte, oder faule Konkurrent. Das direkte Nebeneinander, sowie die schonungslose Darstellung von Erfolg mag ein probates Mittel sein, um im Rahmen der ein, oder anderen (Lern-) Gemeinschaft Motivation zu schüren.

Umgekehrt spielt gerade im Bereich des Kids-Entertainment die didaktische Qualität eines Games eine wichtige Rolle. „Was hat mein Kind davon?“ ist eine nicht selten gestellt Frage und selbstverständlich ist die Antwort „Wissen!“ extrem schlagkräftig. Trotzdem muss man die erste Welle der Kinderspiele mit dem vordergründigen Ziel zu Wissen zu vermitteln, für gescheitert erklären. Vielleicht waren diese Produkte zu früh am Markt, um wirklich auf breites Interesse zu stoßen, vielleicht geht die Rechnung aber nicht auf, das „spielerisch gelernt“ werden kann. Hier können Spielentwickler sicher von den didaktischen Erfahrungen von Lernprogrammentwicklern profitieren. Die Zusammenarbeit dieser beiden Ausrichtungen erscheint sinnvoll, ist aber sehr von dem anzustrebenden Produkt abhängig.

Eignen sich Spieleplattformen/-engines als Lernplattformen?

Ja, sie eignen sich dazu. Trotzdem muss klar untersucht werden, welche Lerninhalte zu vermitteln sind. Da sich viele Gameengines um Themen wie Wettbewerb, Kommunikation, Miteinander und um die Erstellung unterschiedlicher Charakterprofile von Usern drehen, kann gerade in diesem Segment mit Synergien gerechnet werden. Das Erstellen von Userprofilen kann Unternehmen dabei helfen zu erkennen, welches Potential in den welchem Mitarbeiter steckt. Es können gruppendynamische Prozesse angestoßen und gesteuert werden, es können kulturelle Brücken geschlagen werden und es können Teams effektiver gebildet werden, da sich die durch Test erzeugten Userprofile optimal zu- und einordnen lassen. Die Synergien sind vielfältig, jedoch sollte Gameplay und Lernziel sensibel aufeinander abgestimmt sein.

—————————

Axel von Maydell, 1963 in Hamburg geboren, studierte Bildhauerei am Pratt Institute in New York sowie Industriedesign an der UdK, Berlin und am Pratt Institute in New York. 2003 gründete er mit einem Partner Achim Gustavus die Morgen Studios (46 Mitarbeitern in Berlin und in Potsdam Babelsberg). Verlagerung der Produktion nach Bulgarien (30 Mitarbeiter). Kunden: SonyBMG, Random House, Klett, Cornelsen, Westermann, Eidos, Bertelsmann, Kiddinx AG, (…).

September 8, 2007 at 4:31 pm 1 Kommentar

Noah Falstein …

… wird auf der Future of Learning Konferenz per Videokonferenz zugeschaltet und steht auch im Vorfeld in unserem Blog Rede und Antwort was Spiele und Simulationen betrifft. Mehr zu Noah Falstein hier in diesem Blog oder in Wikipedia.

Heute morgen habe ich gelesen, dass in New York 2009 die erste „Spiele-Schule“ eroeffnet. 6-12-Klaessler werden dort ganz gezielt mit Spielen unterrichtet. Konzipiert wurde diese Schule vom Gamelab Institute of Play in Zusammenarbeit mit New Visions for Public Schools. Spannend …. wir scheinen mit diesem Trend im Trend zu liegen;-))

August 6, 2007 at 9:23 am 1 Kommentar

Manchmal ist es Eingebung …

… vor ein paar Monaten habe ich Noah Falstein kennengelernt. Laut Wikipedia zaehlt er zu den einflussreichsten und wegweisensden Spieleentwicklern weltweit. Er war der 7. Mitarbeiter bei LucasArt ENtertainment, er war der 3. Mitarbeiter bei Dreamworks und anschliessend bei 3DO. Seit 1997 betreibt er in der Naehe von San Francisco seine eigene Firma The Inspiracy mit der er immer staerker auch im Bereich „serious games“ taetig ist.

Heute nacht habe ich eine Mail von ihm bekommen … und da dachte ich mir, das ist der richtige Mann fuer unseren Trend „Games/Simulationen“. Gerade habe ich ihn fuer ein SKYPE-Interview fuer die Konferenz eingeladen. Hoffen wir, dass seine Zeit es zulaesst.

Zur Einstimmung  ein audiofile mit einem Interview mit ihm im Februar des Jahres.

August 2, 2007 at 9:32 am 1 Kommentar

Simulation

Ob Avatar oder virtual reality: Xerox is reality, life is just a copy! Nicht umsonst heißt es: It´s about Being inside the Story. Piloten weisen im Simulator höhere Stresswerte auf, als im Einsatz, biedere Beamte verwandeln sich in Dark Vader und verbringen Jahre ihres Lebens in World of Warcraft. Deshalb: Simualtion und Spiele haben eine große (Lern-)Zukunft vor sich.

Second Life, hierzulande so gehypt, daß sogar die Volkshochschule Goslar dort ist, kann nur der Anfang sein. Doch getrieben von wachsender Rechenpower, Speicherplatz und Bandbreite, hat sich eine Szene entwickelt, die bereits heute quicklebendig ist.

Einer, der sich in Sachen Lernen und Second Life auskennt, ist Andreas Mertens, den ich gerne als Referent, oder als Interviewpartner hätte.

Und wie sieht es mit Industrieanwendungen im Bereich VR aus? Mischt da nicht eine Fraunhofer Gruppe aus Stuttgart ganz weit vorne mit? Wie sieht es bei den Vorreitern, den Militärs heute aus? Oder bei der Entwicklung des neuen Airbus?

Juli 22, 2007 at 1:18 am Hinterlasse einen Kommentar

Neuere Beiträge


Kategorien

Sponsoren


DNA_digital

ed-lab


ed-lab

time4you


Creative Commons