Posts filed under ‘SCOPE_08 Youngsters’

Erster Open Space von DNAdigital

Morgen findet in Berlin der erste Open Space vom DNAdigital statt. Es ist das Vorbereitungstreffen der Yongsters und dient dazu, die Themen festzuklopfen, die dann am 3.11. mit den Managern deutscher Unternehmen diskutiert werden sollen. Der Deckmantel ist die Arbeitswelt von morgen!

Welche Themen wirklich „hochpoppnen“ und bearbeitet werden, koennen Sie auf DNAdigital beobachten.

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Oktober 16, 2008 at 7:18 am Hinterlasse einen Kommentar

SCOPE Youngsters – Digital Natives

Vorbereitet durch unser vorab veröffentlichtes True Learning „SCOPE_Youngsters“ ging es in dieser Arbeitsgruppe um die Arbeits- und Lernwelt von morgen: „Digital as part of your company’s DNA!“

Die konkreten Fragestellungen reichten dabei von „was kommt mit der neuen Generation an Arbeitnehmern auf die Arbeitgeber bzgl. der Arbeitswelt von morgen zu?“ bis zu „Was muss sich ändern?“ und „Wer profitiert hier wie von wem im Unternehmen?“ Außerdem ging die Diskussion auch in Richtung Bildungswesen und -system: „Wie müssen die Arbeitnehmer von morgen heute vorbereitet werden und was sind die Kernkompetenzen der nahen Zukunft?“

Die Runde war sich zu Beginn sehr schnell einig, dass es sich beim Begriff „digital native“ um ein Buzzword handelt welches bisher kaum exakt zu definieren ist, allerdings interessante Entwicklungen und Veränderungen umschreibt. Somit hielt man sich auch nicht mit einem erneuten Definitionsversuch auf, der die weitere hochinteressante Diskussion sonst sicherlich im Keim erstickt hätte.

Die erste greifbare Erkenntnis war das Zusammenwachsen von Beruf und Privatleben. Ausgelöst durch die Aussage eines der DNs, dass er niemals bei einem Arbeitgeber angestellt sein wolle, der seine Internetnutzung am Arbeitsplatz überwacht oder in irgendeiner Weise einschränkt. Die steigende Beschleunigung aller Prozesse, sowohl im Arbeitsumfeld als auch im Privaten lässt hier eine strikte Trennung immer schwieriger vornehmen. Dinge werden erledigt, wenn ihre Umsetzung gerade am sinnvollsten, einfachsten oder dringlichsten erscheint und nicht, überspitzt fomuliert, wenn es die Stechuhr erlaubt.

Auf der Suche nach den Hauptunterschieden zwischen der „net generation“ und ihren Vorgängern stieß man anschließend auf den extrem hohen Vernetzungsgrad. Man muss hier niemandem mehr erklären, dass Netzwerken im Berufsleben von hoher Wichtigkeit ist: der Digital Native an sich IST vernetzt und das in einem kaum zu greifenden und schon gar nicht zu kontrollierenden Ausmaß. Als offene Fragen, auf die in Zukunft dringend Antworten gefunden werden müssen blieben hierbei: wie kann die Qualität der Vernetzung eines (potentiellen) Mitarbeiters in Zukunft gemessen werden und in wie weit müssen/ wollen/ sollen Unternehmen regelnd eingreifen, wenn „Unternehmensinterna“ in rasender Geschwindigkeit über die Netzwerke nach „außen“ wandern? Andersherum betrachtet waren sich die Teilnehmern allerdings völlig einig: die sozialen Netzwerke der Mitarbeiter können für mutige Unternehmen einen enormen Mehrwert darstellen, indem das Wissen und die Kompetenzen der Mitgleider dieser riesigen Netzwerke aktiver angezapft und projektorientiert zum Beispiel in Innovations- oder Inventionsprozessen eingebunden werden. In der Systemtheorie spricht man hier von sogenannten „weak ties“, also eher losen Verbindungen und Kontakten im Gegensatz zu „strong ties“, den engen Kontakten, zum Beispiel zu Familiemitgliedern, Kollegen oder direkten Geschäftspartnern. Die passenden „weak ties“ von Fall zu Fall zu aktivieren und zu nutzen wird in Zukunft sicherlich die große Chance und Herausforderung an die Unternehmenswelt sein.

Ein weiterer Unterschied wurde in der Anzahl und der richtigen Wahl des jeweils passenden Kommunikationskanals gesehen. Email, instant messaging, microblogging, Telefon? Oder doch Fax und der Postweg? Es wurde von Emailfluten, cc, bcc und der Angst vor dem allmorgendlichen Öffnen des Mail-Postfachs berichtet, aber auch von extrem schneller und hürdenloser Kommunikation und Lösungsfindung bei freier Wahl des Kanals. Dinge die sofort erledigt werden sollen und dringend sind, sollten hierbei nach Möglichkeit „direkt“, also am Telefon oder per IM abgewickelt werden. Hier ist die exzessiv genutzte und unpersönliche Email fehl am Platz, wo hingegen sie in anderen Bereichen sicher ihre Berechtigung hat. Diesbezüglich wurde dann folgerichtig auch über eine Art operativen Ratgeber nachgedacht.

Außerdem wurde in der Arbeitsgruppe sehr zielführend zum Thema „Fehlerkultur“ diskutiert. Sowohl im Bildungsbereich als auch im Unternehmensumfeld wurden hier große Defizite festgestellt. Man war sich nach einigem Austausch einig, dass Fehler grundsätzlich immer passieren, wenn gehandelt wird, nur diese eben häufig im Interesse der eigenen Karriere, Position, aus Zeitmangel usw. verschleiert werden. Somit wird jeglicher Lerneffekt verhindert und es wiederholen sich unweigerlich immer wieder die gleichen Fehler an verschiedenen Stellen. Durch die Einführung verschiedener Web 2.0 – Tools wie zum Beispiel Blogs und Wikis können Fehler „offener“ passieren. Es werden nicht MEHR Fehler, sondern die Fehler, die ohnehin passieren, werden unter Umständen schneller sichtbar. Dies darf dann aber natürlich nicht in einem Bloßstellen vor Kollegen und Mitarbeitern enden, sondern muss, bei der Einführung vermutlich vor allem durch die Vorbildfunktion der Führungskräfte bzw. Lehrenden, in eine Kultur des offenen und ehrlichen Umgangs mit Fehlern münden und auf breiter Basis ihren Eingang in die Unternehmenskultur finden.

Außerdem wurde sowohl für die Lehre als auch für den Unternehmenskontext die Abwendung von inhaltsorientierter und verstärkte Zuwendung zu prozess- und ergebnisorientierten Abläufen gefordert. Es sollte egal sein, wann und wie ich zu einem für mich persönlich oder dem Unternehmenserfolg sinnvollen Ergebnis gekommen bin. Dies umschloss Überlegungen zu Homeoffice, verpflichtenden Anwesenheitszeiten, individueller Lerngeschwindigkeit und der Effizienzmessung.

Während der gesamten Arbeitsphase streifte die Diskussion auch immer wieder das Projekt DNAdigital, einer im Rahmen des 3. IT-Gipfels der Bundesregierung entstandenen und sehr interessanten Plattform zum Austausch zwischen digital natives und Topmanagement. Sicherlich werden einige der hier dargestellten Ergebnisse auch dort Eingang finden.

Oktober 5, 2008 at 3:18 pm 1 Kommentar

Is „digital“ part of your company’s DNA …

… das werden die SCOPE Youngsters fragen. Dazu wird es ein Mini Openspace auf der SCOPE geben und wir werden im Vorfeld auch ein TRUE LEARNING dazu produzieren.

In den naechsten Wochen werden die SCOPE Youngsters ihre Vorstellungen zu DNAdigital hier posten.
Wir sind auf das feedback von Ihnen, den Teilnehmern der SCOPE gespannt!

Verfolgen Sie auch hierzu die Diskussion auf DNAdigital.

August 14, 2008 at 11:32 am Hinterlasse einen Kommentar

WE Digital Natives

Wie bereits im letzten Jahr auf der Scope_07 angekuendigt werden wir auf der Scope_08 eine Session haben, in der die sog. digital natives mit Ihnen, den potentiellen Arbeitgeben der digital natives ueber die Zukunft des Lernens udn Arbeitens diskutieren. Acht digital natives haben wir eingeladen, die allesamt im Bildungsbereich taetig sind bzw. taetig werden wollen. Sie werden in der naechsten Zeit hier im Blog ueber ihre Aktivitaten berichten.

Zur Einstimmung ein Bitrag von Jonathan Imme, der im letzten Jahr schon auf der Scope_07 war und der fuer unser We-magazine einen sehr sehr spannenden Beitrag ueber seine Generation und deren Vorstellungen ueber die Arbeitswelt von morgen geschrieben hat! Den Beitrag koennen Sie sich hier downloaden.

Eine Lekture, die alle die Mitarbeiter benoetigen, lesen sollten!

August 3, 2008 at 7:32 pm Hinterlasse einen Kommentar

DNA:digital – kickoff in Hamburg

Letzten Freitag wurde auf dem CoreMedia Openspace DNA:digital gestartet. Ich hatte ja bereits ausfuehrlich im Vorfeld darueber geschrieben.

Ich muss sagen, ich war und bin begeistert von der Art und Weise, wie diese jungen Menschen an so ein Projekt rangehen und es direkt „zum fliegen“ bringen – unsere Arbeitsgruppe war wesentlich unkomplizierter, effizienter und lockerer als z.B. die Gruppe, die sich mit den CEOs auseinanderzusetzen hatte. Da haben wir schon den ersten Punkt gefunden, den die CEOs von den digital natives lernen koennen: einem Projekt von Beginn an einen EIgendynamik zu verleihen.

Als konkrete Ergebnisse haben sich eine gemeinsame Plattform auf mixxt mit Unterstuetzung von studiVZ ergeben (diese wird in ca. 10 Tagen oeffentlich sein), der Termin fuer den naechsten Openspace mit ca. 100 digital natives wurde festgelegt und wir haben uns darueber verstaendigt, wie wir die Nachricht im Netz verbreiten wollen, sprich wir haben eine riesige Liste mit Multiplikatoren angelegt und gesagt, wer wen anspricht.

Einen Punkt fand ich noch ganz spannend, den ich auch hier etwas breiter darstellen moechte. Mit dem Begriff „digital natives“ hatten doch einige Openspace Teilnehmer ihre Probleme; er war ihnen nicht bekannt oder sie wussten nicht genau, was damit gemeint war. Einen anderen, wieder wackeligen Begriff zu finden, wollten wir nicht und so haben die anwesenden „digital natives“ einfach mal versucht, zu beschreiben, was digital native sein fuer sie bedeutet. Und das ist dabei herausgekommen:

– altersunabhaengig
– eher eine frage der einstellung und lebensweise
– multitasking
– selbstverstaendlichkeit im umgang mit neuen technologien
– offenheit/frei kommunizieren
– digitale kommunikation
– tauschgeneration
– interaktion
– mobil
– vernetzt
– selbstbestimmt
– freiheit
– prosumer
– aktiv/engagiert
– individuel
– grosse beeinflussung durch soziale netzwerke
– global

Ich freu mich riesig auf das Projekt und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten!

Juli 21, 2008 at 7:20 am Hinterlasse einen Kommentar

DNA:digital

Am kommenden Freitag ist wieder einmal openspace bei Coremedia in Hamburg. Dort faellt der Startschuss fuer ein – wie ich finde – „geiles Projekt“ im Rahmen des 3. Deutschen It-Gipfels unter der Schirmherrschaft von unserer verehrten Kanzlerin Angela Merkel. DNA:digital ist eingebettet in die AG „Enterprise 2.0 – Neue Medien in der Arbeitswelt“, die von Coremedia geleitet wird und der viele namhafte IT-Firmen angehoeren. Zielsetzung ist es, CEOs deutscher Unternehmen mit digital natives zusammenzubringen und zu sehen, wer was von wem lernen kann – und dies in einem ganztaegigen openspace. Die Ergebnisse des Events sollen dann in Form von Video und Diskussionsrunde auf dem 3. Deutschen IT-Gipfel am 18.11. in Darmstadt praesentiert werden.

Mein Job ist es nun – und hier ist die Parallele zu unseren SCOPE Youngstern – die digital natives nun zu finden, sie zum mitmachen zu motivieren und auf den openspace mit den CEOs einzustimmen. Wie mache ich das?

Eigentlich ganz 2.0 maessig:-))

Die digital natives sollen selbst sagen und bestimmen, was sie machen und wie sie mit den CEOs umgehen wollen. Dazu schaffen wir den Rahmen, naemlich DNA:digital. Auf einem Barcamp zu dem wir moeglichst viele dignatives hinbekommen wollen, soll all dies diskutiert werden.
Ort und Zeitpunkt stehen noch nicht genau fest. Dafuer wird dann auch eigens eine Plattform im Netz eingerichtet und eine 100% virale Kapmpagne gefahren … 100 dignatives auf dem Camp sind unser erklaertes Ziel!

Am Freitag gibt es vom openspace ein Mogulus live stream, auf dem sie alles mitverfolgen koennen. Den hat freundlicherweise Dominik Wind eingerichtet, der auch den Blog lernen2null betreibt.

Ebenso gibt es bereits einen twitter channel, an dem sie mit ihrem Twitteraccount folgendermaßen teilnehmen können: Um zu sehen, was die Teilnehmer des OpenSpace im DNA:digital Channel twittern, followen sie einfach mit ihrem Twitteraccount unserem Twitterchannel mit dem Namen DNA_digital. So sind sie immer über alle Geschehnisse zum Thema auf dem Laufenden.
Wenn sie selbst etwas twittern wollen, das im DNA_digital Twitterchannel erscheinen soll, schreiben sie wie gewohnt ihren Text und hängen dann noch #dna_d direkt hinter ihren Tweet-Text. Und schon wird Ihre Twitternachricht automatisch im DNA_digital Channel auftauchen und für alle anderen Follower des Channels sichtbar werden.

Und: Alle unsere SCOPE Youngsters sind natuerlich bei DNA:digital dabei:-))

Ich freu mich wahnsinnig auf dieses Projekt und bin gespannt wie es funktioniert … Keep your fingers crossed!

Zum Abschluss noch eine kurze Einfuehrung zum IT-Gipfel von Soeren Stamer und Willms Buhse, beide Coremedia:

[blip.tv ?posts_id=1089613&dest=-1]

Juli 15, 2008 at 6:03 pm 6 Kommentare

SCOPE_08 Youngsters

Wir hatten ja schon darueber berichtet, nun geht es so langsam los mit unseren SCOPE_08 Youngsters. Wir treffen uns auf der Learntec, um die ersten Gednaken auszutauschen und dann auch loszulegen.

Wir finden es klasse, dass Jonathan Imme unser SCOUT fuer die  SCOPE_08 Youngsters. Jonathan ist 24 Jahre alt, digital native und Jungunternehmer mit seinem startup freedu.de, einer mobile learning plattform. Gemeinsam mit 4,5 weiteren YOUNGSTERS werden sie ein Projekt, das die teilnehmenden HR-Manager herausfordert, auf die Beine stellen. In unserem Blog werden wir fortlaufend darüber berichten.

jonathan.jpg

Lebenslauf im Zeitraffer:
>> Laufen Lernen in Siegen, NRW >> 1988 erster PC mit 40MB Festplatte >> hellblaue Schultüte mit 6 >> 1993 Anschluss ans Internet >> Austausch der Blockflöte gegen ein Klavier >> HTML Bücher schmökern >> 1995: Internetseiten layouten und programmieren >> 1997: mit MP3s auf Parties auflegen und komische Blicke ernten >> 2003: Abitur >> Freiwilliges soziales Jahr in der Kultur >> 2005: Aufbau einer Musikschule in El Salvador >> Praktikum bei MTV >> Studium „Musikbusiness“ an der Popakademie Mannheim >> Stipendium von Universal Music >> Mit dem anfangen, was man eigentlich nie wollte: Bandmanagement >> viel (zu viel) über Web 2.0 reden >> Ausgleich zur Musikindustrie: mit Freedu den Austausch von Wissen demokratisieren >> … to be continued

Januar 17, 2008 at 3:34 pm Hinterlasse einen Kommentar


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