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Zaungaeste im SIDE Hotel

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Mai 27, 2008 at 2:33 pm 2 Kommentare

AG 3: Wieviel Hierarchie braucht die Organisation?

1. Anmerkung:

Trennung ist künstlich

Es gibt Unternehmen, die schon vor der Enterprise 2.0 Bewegung in Richtung 2.0 marschiert sind. Was kann man von denen lernen? Wie kann man virtuelle Komponenten nutzen? Wie kann man hier zum Beispiel auch als Unternehmensberater eine Brücke bauen, so dass Web2.0 nicht mehr bedrohlich und fremd daherkommt?

So viel Hierarchie wie nötig, so wenig wie möglich:

Eine Frage, die sich zum großen Teil aus der Praxis ergeben wird. Hängt auch von der Unternehmenskultur und dem Stand der Dinge ab, siehe auch oben. Frage: Wo kann man anfangen? Quick Win? Erfolgsgeschichte. Vielleicht eher auch mal fragen: So viel Dezentralität wie möglich.

2. Anmerkung

Führungsaufgabe wird klassischerweise sehr stark nach innen interpretiert im traditionellen Sinne. Vielleicht auch Führungskraft als Organisator einer Community, in der auch Kunden, Lieferanten etc. einbezogen sind. Wo ist dann die Grenzziehung? Open Source Communities, die von Unternehmen gefördert werden. Was ist hier Aufgabe der Führungskraft? Wie lässt sich das im Sinne des Unternehmens regeln? Jemand plaudert was aus? Jemand wird abgeworben?

Viele Informationen bündeln und neue Strukturen schaffen. Lässt sich das kollektiv bzw. dezentral organisieren. Oder braucht es nicht doch noch einen schlauen Kopf? Liegt hier bzw. eine „Daseinsberechtigung“ der Führungskraft? Oder lässt sich das auch „funktional“ besetzen?

Hinzu kommt das Thema Entscheidungsbefugnis, swer entscheidet dann? In weit lässt sich Entscheiden durch Abstimmungsprozesse ersetzen? Wie weit geht das Vertrauen in die kollektive Intelligenz?

Kann die Führungskraft sich auf Systempflege beschränken? Es muss Leute geben, die die Verantwortung haben, dass das Enterprise 2.0 funktioniert.

Einfallstor: Wenn ich die Netzwerke reinlasse, wird mir etwas entzogen. Lösung möglicherweise: Den Blick auf den Gewinn, auf das Positive richten.

Quick Win: erst einmal Inseln bauen, geschickte Pilotprojekte. Mehr vom Ziel ausgehen. Was bringt uns das? Controlling? Return on Networking? Network Promotor Score?

Menschen virtuell zusammenbringen, Antworten aus Amerika über Nacht. Just in time-Feedback. Produktneuentwicklung wie Web-TV. Beschleunigung der Entwicklungsprozesse. Wer weiß was? Wer hat was? Kompetenzen finden sich zusammen?

Wo fangen die an? Versicherungen, Versandhändler, Fluggesellschaften

Motive: Digital Natives befriedigen, Kompetenzen managen, E-Learning, Motoren sind auch Kostendruck und Wettbewerbsdruck (Wir sind nicht mehr schnell genug)

Einen Hebel findet man in jeder Firma, ob Wikis oder Blogs… mit Twitter, Face Book, auch erst einmal bestehende 2.0-Techniken ausprobieren. Welche Ziele gibt es, welches Web2.0-Instrument kann helfen? Azubis, Führungsnachwuchs, Innovationsprojekte, die können anfangen. Hier z.B. ein Wiki einsetzen oder einen Twitter-Kanal: Jeder schreibt jeden Tag drei Nachrichten. Nutzen für verteilte Standorte herausstellen etc…

„Man muss es machen, um es zu verstehen“

Fazit:

Die Funktion Führung ist notwendig

Hierarchien ohne Funktion nicht

Es muss Systempflege geben, Lernen 2. Ordnung

Wie viel der Systempflege notwendig ist, kommt auch auf den Reifegrad an, im Idealfall wählt das System die Leute selbst aus.

Mai 27, 2008 at 1:34 pm 9 Kommentare

AG 1: Wie komme ich zu PAUL?

Feedback auf Kommentare und mehr:

Zur Frage: Wem gehört PAUL? (Rechte)
–> Falsche Frage: Da im Arbeitskontext die Inhalte immer dem Arbeitgeber gehören…..
– Wir sehen PAUL zunächst im Unternehmenskontext.
– Für Freiberuflern und Privatpersonen würde PAUL frei verfügbar sein und die Inhalte gehören dem Nutzer.

Teil 2 Antwort:
– PAUL ist von uns zunächst als Software(individuell gestaltbare Benutzeroberfläche) gedacht, ist dann aber zumindest abhängig von einer entsprechenden Unternehmenskultur, die den Wissens-/informationsaustausch fördert.

Zur Frage:
„Was passiert wenn ich meine Meinung ändere bezogen auf die Rechte“
–> Unproblematisch, aber im Unternehmenskontext ist die Frage beantwortet.

Ergänzungen zu Fragen die sich noch in der Gruppe ergeben haben:

Frage: Ist es möglicherweise sinnvoll bei PAUL Strukturen vorzugeben?

Im Unternehmenskontext kann es Sinnvoll sein, die Inhalte/Strukturen vorzugeben die durch den MA individualisierbar sind. PAUL wird sich an den Geschäftsprozessen orientieren…….

In welchen didaktischen Szenarien findet man PAUL wieder?
PAUL ist in verschiedenen Lernarrangements (Bsp. Blended Learning) einsetzbar.
Die verschiedenen Lerntypen wie der Emotionale, Visionär, Logiker und der Organisierte finden in PAUL ein Instrument in denen Sie für sich Ihre individualisiert Lernstrategie umsetzen können.

Mai 27, 2008 at 1:32 pm 6 Kommentare

AG 2: Wie bringe ich eine Commuty of Practice erfolgreich zum laufen?

Voraussetzung:
Unternehmen will eine akzeptierte und genutzte CoP einricten

Zweck (warum):
Erhöhung der Vernetzung und Erhöhung des Potentials und des Nutzens der kollaborativen Intelligenz des Unternehmens

Rahmenbedingungen:
– keine Kontrolle / hohe Selbstverantwortung und Selbststeuerung
– alle haben gleiche Rechte
– Wertschätzung
* für die Nutzung des CoP
* für Beiträge durch das System selbst und nicht Hierarchie
– Case Study für Überzeugungsarbeit bei Entscheidern
– Reale + virtuelle Welt sukzessive „vernetzen“ -> punktuell beginnen

Externe Anregungen:
Kontrolle:
– KEINE Kontrolle => Kontraproduktiv
– „Regeln“ als Rahmen

Funktion Community-Manager:
– nur als Anmoderation
– kann kontraproduktiv sein
– hält Community am Leben obwohl sie schon längst tot ist

CoP für Führungskräfte:
– Ja, aber nur als ein mögliches Thema
– auch für andere Zielgruppen und Themen möglich
– CoP ist generell hierarchiefrei

Erfolgmessbarkeit:
– Vernetzungsgrad
– Nutzungsintensität- /frequenz
– Beitragsvarianz und -qualität

Kommunikation als soziales, zwischenmenschliches Handeln:
vertrieb der E2.0 Suite kann sehr erfolgreich durch virales Konzept sein. Für große Konzerne: kleine Units den Service bieten und es kommen weitere viral dazu und laufen User-Lizenzen

Mai 27, 2008 at 1:29 pm 5 Kommentare

Noch ein kleines Video zur unserer Atmosphaere hier ….

Angenehm!
Danke an ed-lab und time4you, dass sie das ermoeglicht haben!

Mai 27, 2008 at 12:59 pm Hinterlasse einen Kommentar

Und weiter geht es…

… die Nachmittagsrunde der AG hat begonnen. Noch sehen alle interessiert und entspannt aus:-))
Das „eingetroffene“ Feedback fliesst in die Diskussion mit ein …

Mai 27, 2008 at 12:16 pm 1 Kommentar

Und so sieht PAUL (persoenliche Arbeits- und Lermumgebung)

Mai 27, 2008 at 11:58 am Hinterlasse einen Kommentar

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