AG 2: Wie bringe ich eine Commuty of Practice erfolgreich zum laufen?

Mai 27, 2008 at 1:29 pm 5 Kommentare

Voraussetzung:
Unternehmen will eine akzeptierte und genutzte CoP einricten

Zweck (warum):
Erhöhung der Vernetzung und Erhöhung des Potentials und des Nutzens der kollaborativen Intelligenz des Unternehmens

Rahmenbedingungen:
– keine Kontrolle / hohe Selbstverantwortung und Selbststeuerung
– alle haben gleiche Rechte
– Wertschätzung
* für die Nutzung des CoP
* für Beiträge durch das System selbst und nicht Hierarchie
– Case Study für Überzeugungsarbeit bei Entscheidern
– Reale + virtuelle Welt sukzessive „vernetzen“ -> punktuell beginnen

Externe Anregungen:
Kontrolle:
– KEINE Kontrolle => Kontraproduktiv
– „Regeln“ als Rahmen

Funktion Community-Manager:
– nur als Anmoderation
– kann kontraproduktiv sein
– hält Community am Leben obwohl sie schon längst tot ist

CoP für Führungskräfte:
– Ja, aber nur als ein mögliches Thema
– auch für andere Zielgruppen und Themen möglich
– CoP ist generell hierarchiefrei

Erfolgmessbarkeit:
– Vernetzungsgrad
– Nutzungsintensität- /frequenz
– Beitragsvarianz und -qualität

Kommunikation als soziales, zwischenmenschliches Handeln:
vertrieb der E2.0 Suite kann sehr erfolgreich durch virales Konzept sein. Für große Konzerne: kleine Units den Service bieten und es kommen weitere viral dazu und laufen User-Lizenzen

Entry filed under: SCOPE Camp. Tags: .

Noch ein kleines Video zur unserer Atmosphaere hier …. AG 1: Wie komme ich zu PAUL?

5 Kommentare Add your own

  • 1. Jean-Pol Martin  |  Mai 27, 2008 um 1:48 pm

    Schwer zu kommentieren, denn die Art der Kommunikation kommt auf die Ziele an. Wenn beispielsweise Studenten aus verschiedenen Ländern empirische Untersuchungen in ihren jeweiligen Ländern durchführen und die Ergebnisse vergleichen, dann muss
    a) das Ziel klar sein
    b) die Kommunikation intensiv sein (hier genügen Foren, Wikis und Kommunikationsplattformen)
    c) ein Projektleiter ununterbrochen auf die Ziele hinweisen.und immer wieder Impulse liefern.
    d) der Prozess völlig offen bleiben, nur die Zielerreichung zählt.
    Und das funktioniert.
    Das Problem sehe ich nicht.

  • 2. Beate Bruns  |  Mai 27, 2008 um 1:49 pm

    ein paar assoziationen …

    – hierarchie (aus griech. für heilig und herrschaft/ordnung) – auch einfach eine ordnungsrelation – schnell in wikipedia nachgesehen … – wie z.b. in der mathematik; über- und unterordnung
    – wenn ich communities im internet (also typischerweise eher große, mitgliederstarke communities) betrachte, wird schnell deutlich, dass sie keineswegs hierarchiefrei sind (das wurde auch in einem kommentar zum vormittag angedeutet). es gibt aufgaben und rollen zu besetzen, die in entscheidungsfällen auch eine entscheidungskompetenz haben (wie z.b. beiträge löschen, in ein anderes forum verlagern …).
    – das demokratische verfahren zur entscheidung (abstimmung) ist in communities per se nicht immer sinnvoll und praktizierbar. konsensbildung ist ein anderes verfahren zur entscheidung – auch dieses ist nicht in jeder situation mit ergebnis in endlicher zeit anwendbar.
    – je kleiner eine community bezogen auf die anzahl der mitglieder, desto eher kann sie weitgehend sich selbst organisieren und kommt mit ganz wenig (selbst gegebener und selbst ertragener bzw. ausgeübter) „ordnung“ aus.
    – die interessenlage der community-nutzer (passive, aktive) ist wohl entscheidend für die lebendigkeit derselben. ergänzend gibt es tools (software, methoden, prozesselemente), die das community-leben erhalten, wie z.b. präsenztreffen, rollen und anerkennung, wertvolle inhalte und hilfestellung, gemeinsame aufgabenstellungen / contests, …

  • 3. Lutz Berger  |  Mai 27, 2008 um 2:14 pm

    Meine Erfahrung beschränkt sich auf ein halbes Dutzend Gruppen à la NING / MIXXT und eine weitere Handvoll Foren und Netzwerke. Mit die lebhafteste Interaktion findet sich in grossen Communities (über 100 Mitglieder – gibt es eine kritische Grösse?) zu steil aufgestellten Themen – und in den Kommentaren zu einigen thematisch klar fokussierten Blogs.

    Aus dem Ruder ist bisher keine dieser COP´s gelaufen, die Selbstorganisation klappt vorzüglich, schlimmstenfalls schläft die eine oder andere Gruppe ein – oder sie teilt sich.

    Im Unternehmensumfeld kenn ich nur zwei – und da war das Engagement der Führungskräfte entscheidend in der Anfangsphase, practice what you preach, die Mitarbeiter waren skeptisch, ob hier nur wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden soll …

  • 4. Jochen Robes  |  Mai 27, 2008 um 3:11 pm

    Das Charmante ist doch heute , dass ich über Communities nachdenken kann, ohne gleich an riesige IT Investments zu denken. Ansonsten stehen wichtige Punkt für mich unter „Voraussetzungen“ und „Erfolgsmessbarkeit“. Wenn ich eine Community einrichten will, wann ist sie für mich erfolgreich? Und das muss sich nicht zwangsläufig in Zahlen ausdrücken.

  • 5. Jörg Stark (Scope-Gruppen-TN vor Ort)  |  Mai 28, 2008 um 6:30 am

    Hallo Kommentatoren,
    sitze im Zug und lese unter beengten Bedingungen (BlackBerry) die Comments nach. Auf diesem Weg ein kurzes „Danke“ für die Hinweise und Einschätzungen. Es ist spannend zu beobachten auf welchen Resonbanzkörper unsere Themen stoßen und das sich bestimmte Themen herauskristallisieren (Hierarchie und Kontrolle), die höher aufgeladen sind.
    Vielleicht können wir die Diskussion hierzu hier weiter führen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Kategorien

Sponsoren


DNA_digital

ed-lab


ed-lab

time4you


Creative Commons

%d Bloggern gefällt das: