Prof. Peter Kruse – das Interview

März 26, 2008 at 10:03 pm 6 Kommentare

Vor ein paar Tagen waren wir in Bremen, um Peter Kruse in seinen next practice labs zu interviewen. Als Heidelberger geht man mit Quadratmetern traditionell weit sparsamer um als, sagen wir mal, nördlich von Kassel. Aber in der Bremer Speicherstadt bekommt das Wort „Großraumbüro“ eine völlig neue Dimension. Allein die Olivenbäumchen, die malerisch das Foyer zieren, könnten mühelos eine syrische Großfamilie ernähren. Sie sehen: der Mann braucht Platz!

Nicht nur wegen seiner imposanten Erscheinung, es sind vielmehr seine raumgreifenden Gedanken. Sie weisen einerseits weit in die Zukunft, fussen andererseits bodenständig auf einer scharfen Analyse. Wobei der Meister ein geschicktes Händchen für verbale Neuschöpfungen hat; realistischer als Gerken, intelligenter als Horx und … ist Ihnen zu schwülstig? Dann klicken Sie doch einfach mal auf das Video weiter untern – eine von 22 Antworten, die wir aufbereitet haben.

Für mich war es das zweite Date in Bremen und beim Videoschnitt kam mir der Satz: ein grosser Medizinmann . Oder eine Oktave tiefer: Kruse hat bei Hypno, Trance und Erickson gut aufgepasst! Der Experimentalpsychologe an der Schnittstelle zur Neurophysiologie … kennt aber die Arbeiten von der GRP nicht und in Sachen Web 2.0 hatte ich (schon mit ihrer Studie, hier ihre Presseerklärung) den Eindruck, daß da jemand aus zweiter Hand plaudert.

Aber Puh – das sind nur Bemerkungen eines Bären von sehr geringem Verstand und SCOPE möchten Ihnen dieses Interview wärmstens ans Herz legen und nachdrücklich empfehlen. Eein Tip: Papier und Bleistift zurecht legen, Zeit nehmen, bevorzugt mit mehreren hören und sich anschliessend austauschen. Denn Peter Kruse hat was zu sagen, formuliert es druckreif und sorgt so für eine nachhaltige Endorphinausschüttung:

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Naechste Woche sind auf der re:publica SCOPE_TV ist online

6 Kommentare Add your own

  • 1. domi  |  März 26, 2008 um 10:39 pm

    Gestik wie ne Schlägerei😉
    Also der Redefluss ist ja unglaublich und dein Hinweis, zu Stift und Papier zu greifen, völlig berechtigt. Meine Intuition sagt mir, dass er mit dem was er sagt Recht haben könnte…oder auch nicht😉
    Ne im Ernst, war das aus dem Stehgreif, wie sein Anfangs-Schmunzler vermuten läßt, oder hat er sich das zurecht gelegt?

  • 2. ulrike  |  März 27, 2008 um 10:16 am

    es war aus dem Stehgreif! ja ja …

  • 3. Tamim  |  März 28, 2008 um 12:39 am

    Sehr gut. Es macht Spaß ihm zuzuhören. Das war aus dem Stehgreif. Aber das sind ja Gedanken die er nicht zum ersten Mal weitergibt. Er verkauft ja das Produkt dass dieses kollektive Intution verkaufen messen können soll.

  • 4. Interview mit Peter Kruse « chrisp’s virtual comments  |  April 11, 2008 um 10:18 am

    […] über ein Interview mit Peter Kruse (im Gespräch mit Lutz Berger und Ulrike Reinhard von SCOPE) hat mich wirklich begeistert (unbedingt alle Teile ansehen!). Er liefert darin sehr schöne […]

  • 5. Alexander  |  April 6, 2009 um 8:58 am

    OT: Es heißt „Stegreif“, ohne „h“. Kommt nämlich nicht von „Stehen“ und „Greifen“, sondern von „Steg“ und „Reif“. Stegreif = Steigbügel. Also: quasi eine Rede „aus dem Steigbügel halten“. Nur mal so ein bisschen Besserwisserei zwischendurch😉

  • […] guter Redner (man kann das fast ungeschnitten drucken), hab ihn auf der SCOPE glaube ich das erste Mal gesehen, oder im Blog von Ulrike Reinhard. Sie hat offenbar auch als eine der wenigen Personen der […]

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