Umzug auf www.scope09.de

Bisher bestand die Webpräsenz der SCOPE aus zwei Teilen, zum einen aus diesem Blog hier und zum anderen aus der Homepage unter http://www.thefutureoflearning.de. Seit Tagen arbeiten wir jetzt daran, dies zu ändern: unter der neuen Adresse http://www.scope09.de werden wir beide „Komponenten“ zusammenführen und hier dann voll in die Vorbereitungen zur nächsten SCOPE Conference einsteigen.

Somit werden sich unter dieser neuen URL ein Blog mit aktuellen Artikeln genauso finden wie das umfangreiche Archiv der bisherigen beiden Konferenzen, True Learnings, Experten- und Trendinterviews und vieles Weiteres mehr.

Alles vereint auf einer neuen Plattform auf dem aktuellen Stand der Technik! Man darf gespannt sein …

November 15, 2008 at 12:57 am 1 Kommentar

Wissensarbeiter werden immer frei sein …

Beim stoebern im Krankenbett bin ich auf diesen schoenen Beitrag von Oliver Nitz ueber Kessels & Smit gestossen. Wie Oliver habe ich zum ersten Mal von dieser lernenden Firma in Brandeins erfahren.

Oliver zeichnet ein schoenes Portrait von ihr! Absolut lesenswert!

Oktober 30, 2008 at 2:03 pm Hinterlasse einen Kommentar

Don Tapscott & Grown up digital

Am kommenden Montag werden wir Don Tapscott im Livestream auf dem Open Space bei DNAdigital haben. Das Thema: Wie veraendert die Net Generation die Arbeitswelt von morgen. Das ist auch das zentrale Thema seines juengsten Buches „Grown up digital„, Die Aussagen darin basieren auf 11000 Interviews, die im Rahmen eines Forschungsprojektes, wissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungen mit Managern und Politikern gemacht wurden.

Hier finden Sie ein ganz spannendes Interview mit ihm dazu.

Oktober 30, 2008 at 9:19 am 2 Kommentare

Was will DNAdigital?

Ich habe hier schon ein paar Mal ueber die Initiative DNAdigital geschrieben. Jetzt haben wir einen kleinen Movie dazu gemacht, der auch Eindruecke von dem ersten Open Space vermittelt.

Oktober 29, 2008 at 12:17 pm Hinterlasse einen Kommentar

Thinking outside the Inbox

Luis Suarez, Social Media Evangelist bei der IBM, hat vor 9 Monaten mit Email aufgehoert. Er kommuniziert nur noch via Social Media Tools, allen voran Twitter, SKYPE, IM und sein Blog. Was hat sich veraendert, haben wir ihn gefragt. Seine erstaunliche Antwort lautet: Meine Arbeit ist wesentlich effizienter geworden!

Den vorlaeufigen Hoehepunkt in der Verbreitung seiner Nachricht erreichte Luis mit seinem Artikel in der New York Times: I Freed Myself From E-Mail’s Grip.

Hier unser Gepsraech mit ihm:

Oktober 25, 2008 at 6:12 pm Hinterlasse einen Kommentar

Email vs. Social Media oder die „Last“ Email

Auf der web20expo, die gestern in Berlin zu Ende ging, war die Frage email oder social media eine grosse und wichtige! Gleich in 2 Keynotes wurde sie thematisisert. Luis Suarez, Evangelist bei IBM hat vor 9 Monaten seine Mail komplett eingestellt und arbeitet seit dem – so sagt er – wesentlich effizienter (ein Interview mit ihm geht in den naechsten Tagen online) und Suw Charman, Social Media Beraterin aus England und Co_Autoren des Enterprise 2.0 Standardwerkes „Die Kunst loszulassen“ ist zwar nicht ganz so radikal wie Luis, aber beschreibt auch sehr klar und deutlich Email eher als Last als Segen. Sehen sie hier das Interview, das Bjoern Bauer, Support Manager bei CoreMedia fuer we-magazine auf der web 2,0 Expo gemacht hat:

Oktober 24, 2008 at 6:47 pm Hinterlasse einen Kommentar

Web2.0Expo – Europe: Keynote JP Rangaswami

Am letzten Tag der Web2.0Expo – Europe in Berlin gab es gestern noch eine ganz besonders interessante Keynote von JP Rangaswami. Schon der Titel machte neugierig: „Web2.0 vs. the water cooler – How Web2.0 has changed the way we communicate at work“. Das „has“ deutet bereits darauf hin: es ging vor allem um die seiner Meinung nach bereits eingetretenen Veränderungen, was eine willkommene Abwechslung vom ansonsten verbreiteten „Vorhersagen“ war.

Die erste Kernthese war dann auch gleich ziemlich überraschend für mich und deutlich formuliert: Unternehmen werden den Schritt zum „Enterprise2.0“ vollziehen MÜSSEN, völlig unabhängig davon, ob Entscheider das gut finden oder nicht, denn die nachkommende nächste Generation wird diese Veränderung unaufhaltsam mit sich bringen und das gleich aus zwei „Richtungen“. Zum Einen nutzt die „Net Generation“ bereits völlig selbstverständlich und unbefangen (Micro)Blogging, Wikis, Social Bookmarking, Instant Messaging usw. Ihnen die Nutzung dieser Tools im Businessumfeld zu untersagen, würde sie nicht nur erheblich in der gewohnten Kommunikation beschneiden und somit ineffizienter machen, sondern käme in etwa der Situation gleich, der „Babyboomer“ – Generation allmorgendlich am Firmeneingang das Handy abzunehmen und den Mailaccount zu sperren.
… was uns direkt zu seinem zweiten Argument bringt: die Unternehmen, die für sich diesen kulturellen Wandel nicht vollziehen können, werden den „war for talents“ verlieren und somit letztenendes der Konkurenz unterliegen.

Darüber hinaus wird sich die Unternehmenskommunikation zukünftig immer schwerer kontrollieren lassen und mehr nach „außen dringen“. In social media, die diese „Öffnung“ zur sinnvollen Nutzung voraussetzen, sieht Rangaswami allerdings vielmehr große Chance als Bedrohung und argumentiert auch hier auf zwei Ebenen: zum Einen wird es durch eine direktere Kommunikation über die Unternehmensgrenzen hinweg immer mehr möglich, in zahlreiche „Feedbackschleifen“ zu gehen, sei es mit (potentiellen) Kunden, anderen Mitarbeitern, Zulieferen, Freelancern usw. und somit sehr direkt und kostengünstig Vorschläge zur Produktverbesserung u.Ä. zu erhalten. Zum Anderen kommen „aufgeklärte“, informierte Konsumenten faulen Marketingversprechen im Netz dank einer stetig wachsenden Community innerhalb von Sekunden auf die Schliche, was zu mehr Ehrlichkeit und Transparenz seitens der Unternehmenskommunikation führen MUSS, will man nicht bei Gatekeepern wie Google nur noch Negativ-Rezensionen vorfinden.

Nach einem eingeschobenen Überblick zur Funktionsweise von Netzwerkstrukturen beleuchtete Rangaswami die daraus stattfindende Entstehung unzähliger neuer Geschäftsfelder und Berufe.
Als Beispiel nannte er die Fotografie: die analoge Fotografie war langwieriger, für den Laien ungleich schwieriger, teurer und zeitaufwändiger, sei es nun in der Entwicklung, Nachbestellung, Betrachtung der Bilder, Vergrößerungen usw. und es ging immer „nur“ um das Bild, also ohne jegliche Metadaten. Die digitale Fotografie ermöglicht hier eine große finanzielle und zeitliche Ersparnis und reichert den eigentlichen Content, das Bild an sich, mit zahlreichen Metadaten wie Geotags, Datum der Aufnahme, Informationen zu Kameramodell, Linse usw. an. Somit erhöht sich der „Wert“ eines digital vorliegenden Bildes, da damit immer mehr möglich wird, was völlig neue Businessfelder eröffnet. Man denke nur an Flickr, Spreadshirt, Die Einbindung zum Beispiel in Google Maps, die Nutzung in Blogs und Social Networks uvm. Und durch Communitys und Netzwerke werden einzelne Bilder immer „wertvoller“. Das tagen bekannter Personen auf einem Bild bei Facebook, Kommentare, Bewertungen und Hinweise usw. Es entsteht Kommunikation um den Content herum, die wiederum selbst digital abgebildet und somit weiterverwertbar ist.

Dieses Muster überträgt Rangaswami auf allen digitalen Content, seien es Bilder, Videos, Texte, Adressbucheinträge, Kalenderdaten, Emailadressen usw. Sie alle können, die entsprechenden Tools vorausgesetzt, aggregiert, neu angeordnet und miteinander in Verbindung gesetzt werden und somit einen Mehrwert generieren, aus dem die unterschiedlichsten Geschäftsfelder entstanden sind und zukünftig vermehrt entstehen werden.

Oktober 24, 2008 at 5:03 pm Hinterlasse einen Kommentar

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