Trend 08: Informelles Lernen
… ist ein relativ neuer Begriff für ein Lernen, das außerhalb des formalen Bildungswesens stattfindet. Informelles Lernen ist … vieles. Von einem überflüssigen, weil längst unter anderem Namen erforschten und beschriebenes Phänomen, bis hin zu einem unentdeckten, unerforschten Lernen, von einer “Restkategorie” bis zu dem Lernen, das fast 90 Prozent unseres Wissenserwerbs ausmacht, von einem neuen Trend, bis zu dem, was unser Lernen schon immer und für immer grundlegend bestimmt. Es wird hauefig mit dem Attribut selbstgesteuert und natuerlich belegt.
INFORMELLES LERNEN beeinflusst die Zukunft des Lernens weil:
- es die Grundvoraussetzung für “Life Long Learning” ist.
- es in Verbindung mit Social Software und digitalen Möglichkeiten der Kollaboration zu mehr Nachhaltigkeit von Wissen für den Einzelnen und die Gruppe (z.B. Unternehmen) führt.
- es das neue Lernparadigma für das vernetzte Arbeiten in einer vernetzten (Arbeits-)Welt sein wird.
- es die zwingend notwendige Ergänzung zur formellen Wissensvermittlung und Wissensarbeit ist.
Pate dieses Trends ist Steffen Büffel.
Steffen Büffel, Jahrgang 1975, arbeitet freiberuflich als Social Media Experte. Er berät Verlage, Unternehmen, Agenturen, Bibliotheken, NGO’s und alle, die dazu etwas wissen wollen, beim Einsatz von Social Software und Web 2.0-Anwendungen. Zu seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkten gehören Crossmedia-Konzepte für Zeitungshäuser, E-Learning-Strategien für Schulen, Universitäten und Unternehmen sowie Auftragsstudien zu den Entwicklungen und Veränderungen im Mediensystem. Steffen Büffel ist gefragter Referent zu den genannten Fachgebieten. Er bloggt, twittert, social bookmarked und skyped unter dem Pseudonym “media-ocean”. Das gleichnamige Blog gehört zu den Top 20 Medienblogs in Deutschland. Als Gründungsmitglied der “Hardbloggingscientists” verbindet er in seinem Arbeiten eine profunde wissenschaftliche Expertise und ein modernens Wissenschaftsverständnis mit dem Einsatz von “webzweinulligen” Publikationstools.