Trend 03: MASH-UP
… bezeichnet die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte. Der Begriff stammt aus der Welt der Musik und bedeutet dort soviel wie Remix. In den deutschen Sprachraum wurde der Begriff rund um das Schlagwort Web 2.0 importiert, da Mashups als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0 angeführt werden: Inhalte des Webs, wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos, werden z.B. collageartig neu kombiniert. Dabei nutzen die Mashups die offenen Programmierschnittstellen (APIs), die andere Web-Anwendungen zur Verfügung stellen.
Klassische mash-ups sind: Google-Maps, Wetter …
MASH-UPs beeinflussen das Lernen in der Zukunft weil:
- sie vernetztes Lernen und Arbeiten ermöglichen.
- sie einen hohen Individualisierungsgrad erlauben.
- sie leicht zu programmieren und preiswert sind.
- sie intuitiv zu bedienen und nutzerzentriert sind und
- vielfältige Kombinationsmöglichkeiten erlauben.
Der Pate fuer diesen Trend ist Lutz Berger.
Lutz Berger, digital native und Produzent für interaktive Medien. Lebt in Heidelberg und blickt auf eine bewegte Patchwork-Karriere zurück. Alternativ betrachtet: Wenn die Lernkurve abflachte, suchte er eine neue Herausforderung. Die fand er als Musiker, Studiobetreiber, Produzent, Journalist, Dozent, Autor, Herausgeber und Unternehmer. In der Musikindustrie, im privaten Rundfunk, Kommunikation, Werbung, Web. Der rote Faden: Medien. Funktionale Medien. Mit Schwerpunkt Training, Aus- und Weiterbildung, Edu.tainment!