Nach der überaus positiven Resonanz auf unser Interview mit Prof. Kruse vor ein paar Wochen freuen wir uns, dass er uns nun auch auf der SCOPE Konferenz am 1. Oktober 2008 mit einem Impulsreferat “virtuell” zur Verfuegung stehten wird. Wir werden ihn am Ende des Tages - als “krönenden” Abschluss per SKYPE in die Konferenz einbinden.
Vor ein paar Tagen waren wir in Bremen, um Peter Kruse in seinen next practice labs zu interviewen. Als Heidelberger geht man mit Quadratmetern traditionell weit sparsamer um als, sagen wir mal, nördlich von Kassel. Aber in der Bremer Speicherstadt bekommt das Wort “Großraumbüro” eine völlig neue Dimension. Allein die Olivenbäumchen, die malerisch das Foyer zieren, könnten mühelos eine syrische Großfamilie ernähren. Sie sehen: der Mann braucht Platz!
Nicht nur wegen seiner imposanten Erscheinung, es sind vielmehr seine raumgreifenden Gedanken. Sie weisen einerseits weit in die Zukunft, fussen andererseits bodenständig auf einer scharfen Analyse. Wobei der Meister ein geschicktes Händchen für verbale Neuschöpfungen hat; realistischer als Gerken, intelligenter als Horx und … ist Ihnen zu schwülstig? Dann klicken Sie doch einfach mal auf das Video weiter untern - eine von 22 Antworten, die wir aufbereitet haben.
Für mich war es das zweite Date in Bremen und beim Videoschnitt kam mir der Satz: ein grosser Medizinmann . Oder eine Oktave tiefer: Kruse hat bei Hypno, Trance und Erickson gut aufgepasst! Der Experimentalpsychologe an der Schnittstelle zur Neurophysiologie … kennt aber die Arbeiten von der GRP nicht und in Sachen Web 2.0 hatte ich (schon mit ihrer Studie, hier ihre Presseerklärung) den Eindruck, daß da jemand aus zweiter Hand plaudert.
Aber Puh - das sind nur Bemerkungen eines Bären von sehr geringem Verstand und SCOPE möchten Ihnen dieses Interview wärmstens ans Herz legen und nachdrücklich empfehlen. Eein Tip: Papier und Bleistift zurecht legen, Zeit nehmen, bevorzugt mit mehreren hören und sich anschliessend austauschen. Denn Peter Kruse hat was zu sagen, formuliert es druckreif und sorgt so für eine nachhaltige Endorphinausschüttung:
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unser Interview mit Prof. Peter Kruse, nextpractice, Bremen, das wir in wenigen Tagen vollständig online stellen werden: stay tuned!
Sonntag mittag und ich sitze am Rechner, als Google Alert hochpoppt und einen neuen Eintrag zu Scope vermeldet. What´s up? Frank Hamm hat die Scope_08 auf venteria angemeldet, einem Onlinedienst für Events. Danke Frank, der digitale Flurfunk funktioniert.
Und offensichtlich weit besser als der der CEBIT, deren Channel auf youtube durch überraschen schlechte Zugriffszahlen glänzt. Warum wohl? Digitale Kluft, keine credibility, keine Verankerung in der Blogoshpere oder kein Interesse unserer IT´ler an modernen Medien? Die beste Antwort wird prämiert!
was machen sie beruflich?
momentan noch schüler. ab august bin ich praktikant bei einem printmagazin für typo3 (t3n) und werde nebenbei die fachoberschule besuchen.
warum kommen sie zur SCOPE_08?
weil mich das thema “future of learning” interessiert, da ich im workshop “schüler” von coremedia involviert und selbst noch schüler bin.
welche themen moechten sie dort diskutieren?
lernen mit den neuen medien und vor allem futuristische schulideen (laptops, interaktive whiteboards, …)
was heisst fuer sie lernen?
lernen heißt für mich nicht für die schule lernen, sondern fürs leben. man muss das lernen auch erst lernen.
was sind fuer sie die wichtigsten einflussfaktoren auf das lernen (in unternehmen) von morgen?
das ist schwer. ich denke die neuen medien werden viel einfluss haben.
Kalle Arians, Geschäftsführer I.P.C.Innovative-Project-Consulting Regina Arians
Timo Heuer, SCOPE Youngster, yeebase/t3n
Joachim Kemper, Teamleiter Personalentwickung International, Lidl Stiftung
Michael Schinke, eLearning Management/Entwicklung, Hornbach Baumarkt AG
… und unser SCOUT fuer den Nachwuchs ist Jonathan Imme. Auf unsere Anfrag ehin antwortete er: “sehr gerne würde ich mich der Aufgabe als SCOPE-SCOUT annehmen.. Ich denke mal, mit 5 Youngstern aus den unterschiedlichsten Bildungsmilieus kriegen wir schon reichlich frischen Input.” Na also!
Unser Ansatz ist es mit aufgeweckten SCOPE Youngstern einen Dialog mit den anwesenden Unternehmen zu starten … und zwar losgeloest vonBewerbungsgespraechen … Wir glauben, eine gute Idee