Die sieben Dimensionen des neuen Lernens
September 18, 2007
We didn´t start the fire: 1990 veranstaltete IBM eine internationale Konferenz zum Thema „Neues Lernen”. Der bekannte Psychologe Mihaly Csikszentmihaly von der University of Chicago, faßte am Ende der Konferenz die Vorraussetzungen unter dem Stichwort „Flow-State Learning” zusammen. Der Flow State ist ein konzentrierter Zustand der Selbstvergessenheit, „jenseits von Angst und Langeweile. Man ist so in die Tätigkeit vertieft, daß sie spontan, fast automatisch wird. Man nimmt sich nicht mehr als unabhängig von der verrichteten Tätigkeit wahr.” Die 7 Dimensionen des Neuen Lernens sind
Klare Ziele
eindeutiges Feedback
Konzentration durch Stimulation
Stärkung des Selbstbewußtseins
gezielte Motivation
Veränderung des klassischen Zeitbegriffes und
der erfassbare Sinn einer potentiellen Kontrolle.
Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch das interdisziplinäre US-Lernprogramm ZERO. Als elementare Bausteine des Neuen Lernens gelten hier abstrakte Fähigkeiten wie
Mentales Management
Meta Kognition
(die Reflektion über das eigene Denken aus der Satellitenperspektive)
unterschiedliche, problemorientierte Lernstrategien.
Daher soll in Zukunft - so die Experten - die Ausbildung in erster Linie Denkstrategien und Lerntechniken vermitten, für blosse Kompetenz ändert sich die Gesellschaft viel zu schnell. Wer macht den Anfang?
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